SANSIBAR UND DIE DEUTSCHEN

Sansibar – der Name besitzt einen Klang, weckt Erinnerungen, ist ein Sehnsuchtsort… Die „Gewürz“-Insel vor der Küste Tansanias bietet besondere Naturschönheiten, ist viel afrikanischer als andere Länder Kontinents und steckt voller Überraschungen. Kultur und Geschichte lassen sich vor allem in Stone Town entdecken. Hier herrschten einst omanische Sultane, wurden Sklaven gehandelt und das Deutsche Kaiserreich versuchte die Realisierung eines großen Kolonialtraumes - und mittendrin steckt eine berührende und dramatische Liebesgeschichte. Damit nicht genug: Für die junge DDR stand die Insel plötzlich im Fokus ihrer Außenpolitik und berührte fundamental die deutsch-deutschen Beziehungen. Wir begeben uns auf Spurensuche in einer anderen Welt, in anderen Zeiten.

TEIL 1

TEIL 2

FREITAG, 18. JUNI

10 UHR

 Ihr Dozent

Dr. Hans-Ulrich Kühn studierte Geschichte und Islamwissenschaften in Tübingen, Aix-en-Provence und Damaskus. Seit 25 Jahren arbeitet er als Studienreiseleiter im Nahen und Mittleren Osten und ist ein guter Kenner der Region. Darüber hinaus ist er als freier Dozent in der Erwachsenenbildung an zahlreichen Einrichtungen tätig. Er promovierte über ein Thema aus der Spätzeit der Kreuzzüge mit arabischen Quellen und Handschriften des 13. Jahrhunderts. Die Dissertation ist unter dem Titel Sultan Baibars und seine Söhne, Frühmamlūkische Herrschaftssicherung in ayyūbidischer Tradition (Mamluk Studies 18) bei V&R in Göttingen veröffentlicht. 

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